b_150_100_16777215_00_images_2019_2019-02-09_JF-Breloh_1.jpgAm 09. Februar um 15:02 eröffnete die Jugendwartin Stefanie Abraham die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Breloh. Neben aktiver Kameraden und Gästen aus der Politik konnte sie auch einige Eltern begrüßen.

Stefanie Abraham berichtete aus dem vergangenen Jahr der Jugendfeuerwehr. So sind derzeit 31 Kinder im Alter von zehn bis achtzehn Jahren aktiv tätig. Die Jugendfeuerwehr hatte im vergangenen Jahr vier Austritte zu verzeichnen, dafür konnten im selben Zeitraum drei neue Mitglieder begrüßt werden. 845 Stunden wurden 2018 ins Dienstbuch eingetragen. Diese Stunden wurden unteranderem bei Diensten und deren Vorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit auf Orts- oder Gemeindeebene, Wettbewerben oder dem Stadtzeltlager verbracht. Den Gästen wurden besondere Highlights durch Bilder und Erzählungen vorgetragen. Dazu zählte der Erste Hilfe Dienst mit der DLRG, eine Radtour durch Breloh mit Abschluss in der Innenstadt beim Eis essen, Jahresabschluss im Feuerwehrhaus bei dem Kekse gebacken wurden, Teilnahme bei der Aktion „Saubere Stadt“, Unterstützung beim Sommerfest des „Café Atempause“ und die Adventsausstellung bei „Blumen Schulz“, Floriansgottesdienst sowie die Teilnahme an den beiden Wettkämpfen um den Rudolf Hausenblas Pokal und die Dieter Schwarze Plakette.

Den Abschluss bildete das Stadtzeltlager in Potzwenden in der Nähe von Göttingen. Um die ganzen Aktivitäten innerhalb des Zeltlagers besser zu präsentieren, wurde ein extra dafür erstelltes Video abgespielt. Die Kinder besuchten den Herkules in Kassel, das Wahrzeichen der Stadt, sowie deren Berufsfeuerwehr. Ein ganzer Nachmittag wurde im Kletterpark und in einem Schwimmbad verbracht. Sonst waren die Tage mit Sport, Spiel und Gruppenaktivitäten geschmückt, so dass jeder auf seine Kosten kam.

Auch in diesem Jahr wurde ein neuer Jugendausschuss unter der Leitung des Ortsbrandmeisters Andreas Höltmanngewählt. Jeweils einstimmig gewählt wurden zum Jugendsprecherin Matilda Tegtmeyer, stellv. Jugendsprecherin Leonie Fischer, Schriftwartin Sally Graubohm, Kassenwart Thorge Schildt und Kassenprüfer Malte Schildt und Felix Jankowiak.

Die beste Dienstbeteiligung sollte nicht unerwähnt bleiben. Somit wurde Felix Jankowiak und Josephine Schneider für 37 Diensteinträge und Sally Graubohm und Till-Lennart Hebisch für 33 Diensteinträge geehrt. Für diese Leistung überreichten die Jugendfeuerwehrwartin Stefanie Abraham und ihr Stellvertreter Cezary Wittek jedem Jugendlichen ein Gutschein für eine Portion Eis. Im Anschluss bedankte sich die Führung der Jugendfeuerwehr für die Unterstützung bei ihrem Team sowie bei der eigenen Ortsfeuerwehr.

Ein Sentimentaler Momenten der Veranstaltung war die Verabschiedung von Jana Maier aus der Jugendfeuerwehr. Mit Jana erfuhr die Jugendfeuerwehr Breloh vor acht Jahren ein Aufschwung an weiblichen Mitgliedern, der bis heute anhält. Als Geschenk für diese Zeit und ihr Engagement innerhalb der Jugendfeuerwehr erhielt Jana vom Betreuer Team eine Erinnerungsplakette und eine Rose von ihren ersten Jugendfeuerwehrwart Ralf Willing. Jana bleibt der Feuerwehr treu und ist aktuell Mitglied in der Aktiven Abteilung.

Im vorletzten Tagesordnungspunkt erhielten die Gäste das Wort. Sowohl die Bürgermeisterin Christina Fleckenstein als auch der Ortsvorsteher Breloh Torsten Strutz waren beeindruckt von der geleisteten Arbeit der Jugendfeuerwehr. Beide lobten die Jugendlichen für ihr Hobby. Auch Kreisjugendfeuerwehrwartin Silke Fricke und Ortsbrandmeister Andreas Höltmann fanden nur lobende Worte für die Jugendlichen. Andreas Höltmann stellte noch gesondert hervor, dass 70 Prozent der Aktiven der Feuerwehr Breloh aus der Jugendfeuerwehr stammen.

Bevor Stefanie Abraham um 16:18 die Versammlung schloss, klärte sie ihre Gäste darüber auf warum auf den Tischen Zahnbürsten in Gläsern stehen. Der 09.Februar ist „der Tag des Zahnschmerzes“ und weil sich die Jugendwartin um ihre Gäste sorgt, wies sie drauf hin, dass nach dem verspeisten Kuchen und getrunkenen Kaffee die Zähne sich über eine Reinigung besonders freuen würden. So stand den Gästen frei, sich nach der Versammlung eine neue Zahnbürste mit nach Hausen zunehmen.

Text: Cezary Wittek
Fotos: Milena Timm

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